Prinzipien und Werte

Wir fördern

je ein Frauen-, Ethik und Umweltprojekt. Auch Sie können unseren Projektpartnern helfen, indem Sie sich bei Ihrer Geldanlage für eine Fördervariante entscheiden.

Die Anlagepolitik der Volksbank Eisenberg

unterscheidet uns von anderen Banken:

Anlagekriterien

Die Volksbank Eisenberg und ihre Tochter EthikBank® haben strenge Anlagekriterien definiert. Diese sind absolut transparent, denn wir legen unsere Geschäfte bis ins Detail offen.

Die Volksbank Eisenberg vergibt keine Kredite an Unternehmen und kauft keine Aktien oder Anleihen von Unternehmen, die:

Unter Militärwaffen verstehen wir Endprodukte, die Waffen, Waffensysteme, atomare Waffensysteme, Streubomben sowie strategische EDV- und Kommunikationsservices sind.

Beispiele sind Kampfausrüstung, Kommunikationsausrüstung, Streubomben, Waffensysteme, Panzer und ähnliches.

Waffen sind Endprodukte, die an militärische Nutzer verkauft werden und die hergestellt werden, um zu töten, zu verstümmeln oder zu zerstören. Dies können unterseeische Torpedos, Bomben und Fernlenkgeschosse sein.

Unter Waffensystemen verstehen wir Waffen und Plattformen für Waffen von denen aus Waffen eingesetzt werden können. Die Produktion von Waffensystemen beinhaltet auch die Umrüstung derartiger Systeme.

Unter atomaren Waffensystemen verstehen wir Waffensysteme, die eine Atomwaffe beinhalten oder die atomtauglich sind. Wir beziehen Uran als strategisches Produkt für Atomwaffen mit ein, wenn das Uran an ein Land verkauft wird, von dem bekannt ist, dass es Atomwaffen besitzt.

Streubombe ist ein übergeordneter Ausdruck: Der Begriff ‚Streubombe‘ umfasst sowohl das Mantelgeschoss (Trägergeschoss, Trägerbehälter, Rakete) als auch die Submunition, auch Bomblets genannt, die aus einer Vielzahl kleiner Sprengsätze bestehen. In einem Mantel-geschoss können sich mehrere hundert Bomblets befinden. Mit dem Trägergeschoss wer den die Submunitionen über das Zielgebiet befördert. Die Trägergeschosse können unterschiedliche Arten von Bomblets verteilen. Einige sind dafür entwickelt worden, auf dem Boden als Panzerabwehrartillerie zu verbleiben, andere werden als Anti-Personenlandminen eingesetzt.

Geschäfte mit Anti-Personen-Landminen beinhalten: die Produktion oder Reparatur von Anti-Personen-Landminen, die Herstellung von Bauteilen für Anti-Personen-Landminen sowie die Belieferung von Ausrüstung für Anti-Personen-Landminen (z. B. Testausrüstung, Zündschnüre, Verteiler, Bauanleitungen, Bausätze).

Zum einen werden alle Unternehmen ausgeschlossen, die Atomkraftwerke besitzen oder betreiben. Des Weiteren werden die Unternehmen ausgeschlossen, die mehr als 5 % ihres Umsatzes in einem der folgenden drei Bereiche erwirtschaften: Besitz oder Betrieb von Atomkraftwerken, Vertrieb von Atomenergie oder mit bedeutenden Dienstleistungen für Atomkraftwerke.

Unter „Bedeutende Dienstleistungen für Atomkraftwerke“ verstehen wir:

  • Konstruktion und Bau von Atomkraftwerken, incl. Beratung, Design, Planung und Wartungsarbeiten
  • Erzeugung und Abbau von Kernbrennstoffen: Uranabbau, Produktion von Brennstäben und deren Transport
  • Produkte und Dienstleistungen für den Reaktor und Zusatzgebäude: Geräteausstattung für Atomreaktoren, wie z.B. Neutronendetektoren, Dampferzeuger, Überwachungssysteme
  • Behandlung und Entsorgungsdienstleistungen atomarer Abfälle
  • Produkte und Dienstleistungen in den atomaren Bereichen der Kraftwerke, incl. Pumpen, Ventile und Stellglieder
  • IT–Produkte und Dienstleistungen, die zentral für den Betrieb von Atomkraftwerken sind

Unter gentechnischer Veränderung von Saatgut verstehen wir die industrielle Produktion von veränderter DNA und damit die Überführung von Genen zwischen Organismen, die sich natürlich nicht kreuzen würden.

Unter ozonzerstörenden Chemikalien verstehen wir Chemikalien, die die untere Atmosphäre, die Stratosphäre, zerstören. Derartige Chemikalien beinhalten Chlor oder Brom und besitzen eine lange Überlebenszeit in der Atmosphäre. In diesem Fall schließen wir folgende ozonzerstörende Chemikalien aus: Fluorchlorkohlenwasserstoffe (CFCs), Halone, Methyl Bromid und die Lösemittel 1,1,1 Thrichlorethan (Methyl Chloroform) und Karbon Tetrachlor.

In den entwickelten Ländern sind ozonzerstörende Chemikalien durch nicht zerstörende Alternativen in vielen Anwendungsfeldern ersetzt worden. In einigen Anwendungsfeldern werden sie allerdings immer noch eingesetzt, z. B. als Kühlmittel, in Inhalationsgeräten gegen Asthma und in einigen Feuerlöschmitteln. Methyl Bromid ist ein landwirtschaftliches Desinfizierungsmittel und wird zur Abtötung von Schädlingen im Boden sowie bei der Lagerung von Lebensmitteln genutzt.

Hier beziehen wir uns auf die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) von 1998. Diese beinhalten:

  • Verbot von Zwangsarbeit
  • Verbot von Kinderarbeit
  • Chancengleichheit/Nicht-Diskriminierung (z. B. für Frauen und Minderheiten)
  • Vereinigungsfreiheit


Generell lässt sich sagen, dass die meisten Unternehmen wenig Informationen über ihr Verhältnis zum Thema Kinderarbeit veröffentlichen. Demzufolge arbeitet imug in diesem Themenfeld sehr stark mit Menschenrechtsgruppen und Nichtregierungsorganisationen zusammen, die die Produktionsstätten vor Ort besuchen und in engem Austausch mit den Unternehmen stehen.

Unter Kosmetika verstehen wir, jedwede Substanz oder Präparat, das dafür gedacht ist, mit verschiedenen externen Teilen des menschlichen Körpers, mit Zähnen oder den Schleimhäuten des Mundraumes in Berührung zu kommen zum Zweck der Reinigung, Parfümierung, Änderung des Erscheinungsbildes und/oder der Beseitigung von Körpergerüchen und/oder des Schutzes derselben (Körperteile) oder um sie in gutem Zustand zu halten.(= Definition von Kosmetika so wie in der Richtlinie 93/35 festgelegt) 

Dazu gehören: Parfüme, Make-up Artikel, Haarpflegeprodukte, Seifen und Duschgel, Deodorants, Sonnencremes, Mundhygieneprodukte und Reinigungstücher. Wir zählen auch Verabreichungssysteme dazu, wie Mechanismen zur kontrollierten Abgabe. Der Begriff Kosmetika für sich allein verwendet bedeutet Kosmetika und Toilettenartikel.

Tierversuche für Kosmetika sind in der Europäischen Union verboten. Dieses Verbot gilt seit dem Jahr 2003 für Endprodukte; im Jahr 2009 wurde es ergänzt um Inhaltsstoffe. Heute sind Tierversuche nur noch in der medizinischen Forschung erlaubt. Diese beschränken sich auf Versuche, um die Wirkung auf die Fortpflanzungsfähigkeit, bei wiederholter Einnahme und die Beeinträchtigung des Bewegungsapparates zu untersuchen. Ab 2013 werden auch diese Tests nicht mehr erlaubt sein.

Die gesetzliche Grundlage ist ein erster wichtiger Schritt; deren praktische Umsetzung lässt jedoch zu wünschen übrig. Das heißt, das Gesetz wird in deutschen Unternehmen zwar angewandt, aber die Unternehmen schliessen nicht explizit aus, dass es auch in ihrer Lieferantenkette Berücksichtigung findet. Zudem bemängelt das imug, dass bisher keines der betreffenden Unternehmen ein klares Ausstiegskonzept nachweisen kann.

 

Den Umgang mit Bestechung und Korruption bewerten wir anhand folgender Aspekte:

  • Klare Leitlinien für Mitarbeiter und das Management, die die Forderung beinhalten, keine Form von korrupten Praktiken im Unternehmen zu dulden oder selbst durchzuführen. Diese Leitlinien beziehen sich zumeist auf rechtliche oder ethische Grundlagen, z.B. im Umgang mit Geschenken im Rahmen der Unternehmenstätigkeit.
  • Unter klaren und eindeutigen Leitlinien verstehen wir, dass das Unternehmen diese Leitlinien intern oder extern veröffentlicht und an seine Mitarbeiter, idealerweise auch an seine Stakeholder, verteilt. Zudem sollte das Unternehmen ein System implementiert haben, das die Einhaltung der Leitlinien überwacht und die Nicht-Einhaltung behebt.
  • Bei eklatanten, wiederholten oder mehrjährigen Bestechungs- und Korruptionsvorfällen (z.B. über 10 Mio. Euro, Verwicklung des obersten Management, Verurteilung zu hohen Strafen oder politische Skandale), über die in seriösen Quellen berichtet wird oder die in laufenden Gerichtsverfahren untersucht werden, wird von EIRIS geprüft, ob die Unternehmen adäquat auf diese Vorstöße reagieren. Ist dies nicht der Fall oder nur in einem sehr beschränkten Maße (intermediate), führt das zum Ausschluss (Tabukriterium) des Unternehmens.

Bei diesem Kriterium bewerten wir das Managementsystems des Unternehmens, das sich mit dem Thema Menschenrechte befasst. Es geht vor allem um Unternehmensaktivitäten in den Ländern, in denen Menschenrechtsverletzungen geschehen. Anhand einer klar detaillierten Methodologie bewerten wir den Umgang der Unternehmen mit Menschenrechtsfragen.

Unternehmen werden anhand von drei Elementen bewertet: Einbeziehung der Menschenrechtsfragen in die Risikobewertung- und Analyse, Kommunikation und Mitarbeitertraining bei Menschenrechtsthemen sowie die Implementierung der Menschenrechtspolitik und ihrer Kontrolle (Monitoring).

Bei eklatanten, wiederholten oder mehrjährigen Verstößen gegen die Menschenrechte (z.B. durch bewaffnete Sicherheitskräfte des Unternehmens oder durch Gewalteinsatz bei Standortverlagerungen), über die in seriösen Quellen berichtet wird oder die in laufenden Gerichtsverfahren untersucht werden, wird von EIRIS geprüft, ob die Unternehmen adäquat auf diese Vorstöße reagieren. Ist dies nicht der Fall oder nur in einem sehr beschränkten Maße (intermediate), führt das zum Ausschluss (Tabukriterium) des Unternehmens.

Die Volksbank Eisenberg kauft weder Staatsanleihen von den unter Nachhaltigkeitsaspekten unterdurchschnittlichen OECD-Staaten noch von Ländern, die Menschenrechte verletzten. Dabei geht es um politische Rechte und zivile Grundfreiheiten.

Die Volksbank Eisenberg macht keine Geschäfte mit radikalen Parteien und Vereinigungen.

Die Volksbank Eisenberg unterstützt per se keine politischen Parteien durch Spenden.

Die Volksbank Eisenberg investiert das Geld ihrer Kunden in die Unternehmen des Natur-Aktien-Index (NAI). Der seit 1997 bestehende Aktienindex umfasst globale, erfolgreiche Öko-Vorreiter.

Darüber hinaus kauft die Volksbank Eisenberg Wertpapiere ausgewählter Unternehmen des DAX und MDAX. Diese Unternehmen kommen nur in Betracht, wenn sie unsere vorgenannten Negativ- oder Tabukriterien nicht verletzen (Atomkraft, Rüstung, Kinderarbeit, Grüne Gentechnik etc.).

Das alleine reicht aber nicht. Diejenigen Unternehmen, die unsere Tabukriterien bestehen, müssen sich darüber hinaus überdurchschnittlich positiv mit folgenden sozialökologischen Standards auseinandersetzen: 

Unter der Umweltpolitik eines Unternehmens verstehen wir das explizite Statement eines Unternehmens bezüglich seines Verhältnisses zur natürlichen Umwelt und wie es mit den Umweltauswirkungen, die das Unternehmen mit sich bringt, umgehen will. Dieses Statement sollte im Geschäftsbericht, im Umweltbericht, in Broschüren, auf der Internetseite oder an einem anderen Ort öffentlich zugänglich sein.

Die Umweltpolitik wird nach einer klaren Methodologie, u. a. anhand folgender Kriterien bewertet: Bezug zu allen wichtigen Umweltthemen, klare Verantwortlichkeiten für den Umweltbereich, Verpflichtung zur Verwendung von Zielen, zur Überwachung und zum kontinuierlichen Audit, zur öffentlichen Berichterstattung, zur Einbeziehung relevanter Anspruchsgruppen, Einhaltung weltweiter Standards, Verwendung des „Product Stewardship“, Schritte Richtung Nachhaltigkeit und die Mitgliedschaft in bestimmten umweltorientierten
Unternehmensverbänden.

Unter Umweltmanagementsystem verstehen wir ein schriftlich festgelegtes und standardisiertes Managementsystem, das das Ziel hat, die Umweltauswirkungen des Unternehmens zu begrenzen und kontinuierlich zu überwachen. Internationale Zertifizierungen, wie der ISO14001 Standard und die EMAS-Verordnung der Europäischen Union, gelten als Richtlinie.

Anhand des Umfangs der Zertifizierungen, bezogen auf die Gesamtheit der Unternehmensaktivitäten, wird die Bewertung des Umweltmanagementsystems vorgenommen. Wenn das Unternehmen keine ISO- oder EMAS Zertifizierung besitzt, sondern ein eigenes Umweltmanagementsystem implementiert hat, wird es anhand einer klar definierten Methodologie von imug bewertet.

Bei den Umweltleistungen des Unternehmens messen wir die tatsächlichen Verbesserungen im Ressourcenverbrauch, den Emissionen sowie bei Abfall und Recycling. Anhand bestimmter Schlüsselindikatoren werden die Veränderungen über einen Zeitraum hinweg, z. B. im Energieverbrauch, der Abfallproduktion, der Luft- und Wasseremissionen und den Treibhausgasen, bewertet.

Bei diesem Kriterium bewerten wir das Managementsystems des Unternehmens, das sich mit dem Thema Menschenrechte befasst. Es geht vor allem um Unternehmensaktivitäten in den Ländern, in denen Menschenrechtsverletzungen geschehen. Anhand einer klar detaillierten Methodologie bewerten wir den Umgang der Unternehmen mit Menschenrechtsfragen.

Unternehmen werden anhand von drei Elementen bewertet: Einbeziehung der Menschenrechtsfragen in die Risikobewertung und -analyse, Kommunikation und Mitarbeitertraining bei Menschenrechtsthemen sowie die Implementierung der Menschenrechtspolitik und ihrer Kontrolle (Monitoring).

Bei diesem Kriterium bewerten wir die Unternehmensaktivitäten oder das Managementsystem zur Förderung der Chancengleichheit und Vielfalt der Mitarbeiter. Folgende Aspekte werden analysiert; diese fließen in eine Gesamtbewertung ein:

  • Gibt es einen hochrangigen Mitarbeiter im Unternehmen, der für die Unterstützung und Förderung der Chancengleichheit verantwortlich ist?
  • Kontrolliert das Unternehmen den Erfolg seiner Ziele, die es in der Unternehmenspolitik zur Chancengleichheit festgeschrieben hat?
  • Ist das Unternehmen in der Lage, unterstützende Zahlen zur Chancengleichheit im Unternehmen vorzulegen (z.B. Anteil von Frauen in Führungspositionen, Anteil von Ausländern an der Belegschaft)?
  • Beträgt der Anteil von weiblichen Führungskräften mehr als 10% oder repräsentiert der Anteil weiblicher Führungskräfte mindestens 2/5 des gesamten Frauenanteils an der Belegschaft?
  • Beträgt der Anteil der Führungskräfte, die ethnische Minderheiten repräsentieren, mindestens 2/5 des Anteils, den ethnische Minderheiten an der Belegschaft insgesamt innehalten?
  • Bietet das Unternehmen flexible Arbeitszeitprogramme an und unterstützt damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Folgende Aspekte können von den Unternehmen angeboten werden: Teilzeitarbeit, Job-Sharing, Sabbatjahre, Kinderbetreuungsangebote oder unterstützende Maßnahmen, bezahlter Elternschaftsurlaub.

Unternehmen werden hinsichtlich des Umfangs sowie der Intensität ihres Umgangs mit den verschiedenen Anspruchsgruppen (im Fachjargon: Stakeholder) bewertet. Dabei werden Kriterien wie die Durchführung von Kunden-, Lieferanten- oder Mitarbeiterbefragungen, die Vorgehensweise bei der Beantwortung von Stakeholderanfragen sowie der Umfang des Systems zur Qualitätskontrolle von Produkten herangezogen. Im Hinblick auf Produkte und Dienstleistungen werden die Unternehmen positiv bewertet, die die sozialen Auswirkungen ihrer Produkte oder Dienstleistungen identifizieren. Ein weiteres Kriterium ist das Engagement eines Unternehmens auf lokaler Ebene, d.h. die Zusammenarbeit mit Anspruchsgruppen in den Standortgemeinden.

Im Idealfall kann ein Unternehmen das Ergebnis „gute Offenlegung des Stakeholder Engagements“ erreichen. Diese Bewertung erhält ein Unternehmen unter der Voraussetzung, dass ein wesentlicher Anteil seiner stakeholderbezogenen Aktivitäten regelmäßig, mindestens alle zwei Jahre, unabhängig zertifiziert wird. Darüber hinaus bedingt diese Bewertung, dass mindestens zwei Anspruchsgruppen – besondere Bedeutung wird dabei Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten zugemessen - nach ihren Meinungen und Eindrücken befragt werden.

Das Managementsystem zur Weiterbildung und Personalentwicklung bewerten wir anhand
folgender Aspekte:

  • Verantwortlichkeit eines leitenden Angestellten für den Bereich der Weiterbildung und der Personalentwicklung
  • Jährliche Mitarbeitergespräche für mindestens 25% der Mitarbeiter, um den Weiterbildungs- und Personalentwicklungsbedarf individuell festzustellen
  • Anteil der gesamten Personalkosten für Mitarbeiterschulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • durchschnittliche Schulungskosten pro Mitarbeiter
  • Anzahl der durchschnittlichen Trainingstage pro Mitarbeiter
  • Gesamtbudget für Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen

Unter organischem Arbeitsplatzwachstum verstehen wir jegliche Form des Nettozuwachses; ausgeschlossen werden zusätzliche Arbeitsplätze als ein Ergebnis von Übernahmen und Unternehmenszukäufen. Folgende Aspekte werden analysiert:

  • Verantwortlichkeit eines leitenden Angestellten für den Arbeitsplatzerhalt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Öffentliche Verpflichtung zur Vermeidung von betriebsbedingten Kündigungen
  • Unterstützung von Konsultationsprozessen bei Restrukturierungen und Entlassungen
  • Offenlegung von Zahlen über Anteil befristeter Arbeitsverträge (sollte weniger als 10% betragen)
  • Erlangung eines positiven Arbeitsplatzwachstums innerhalb der letzten drei Jahre (mehr als 0%)

Die Bewertung dieser Einzelkriterien fließt in eine Gesamtbewertung ein.

Den Umgang mit Bestechung und Korruption bewerten wir anhand folgender Aspekte:

  • Klare Leitlinien für Mitarbeiter und das Management, die die Forderung beinhalten, keine Form von korrupten Praktiken im Unternehmen zu dulden oder selbst durchzuführen. Diese Leitlinien beziehen sich zumeist auf rechtliche oder ethische Grundlagen, z.B. im Umgang mit Geschenken im Rahmen der Unternehmenstätigkeit.
  • Unter klaren und eindeutigen Leitlinien verstehen wir, dass das Unternehmen diese Leitlinien intern oder extern veröffentlicht und an seine Mitarbeiter, idealerweise auch an seine Stakeholder, verteilt.


Zudem sollte das Unternehmen ein System implementiert haben, das die Einhaltung der Leitlinien überwacht und die Nicht-Einhaltung behebt.

Die Volksbank Eisenberg investiert außerdem in die überdurchschnittlich guten OECD-Staaten (einschließlich Bundesländer, Provinzen und Kommunen). Basis der Bewertung ist das Nachhaltigkeitsrating für Staaten der Zürcher Kantonalbank.

Die Volksbank Eisenberg legt das Geld ihrer Kunden in Wertpapieren mit festgelegter sozialökologischer Zweckbindung und staatlichen Förderbanken sowie in Pfandbriefen an, die Immobilienkredite und öffentliche Aufgaben finanzieren.

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