Stadtgeschichte

Eisenberger Fabrikate erlangen Weltruhm

Erstmals 1171 urkundlich erwähnt, erhielt Eisenberg 1274 das Marktrecht. Die heutige Kreisstadt verdankt ihren Ruf und ihre Sehenswürdigkeiten zu einem bedeutenden Teil der kurzen Zeit von 1680 - 1707, da sie Residenz des kleinen Herzogtums Sachsen-Eisenberg war.

Herzog Christian verhalf der Stadt zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, zu einer "Blütezeit". Danach wurden die Grundlagen für die spätere Herstellung von Porzellan sowie der Fleisch- und Wurstfabrikation mit den weltberühmten Thüringer Bratwürsten geschaffen. Die aufwendige Hofhaltung in dem Kleinstaat führte aber schnell zum Bankrott.

1806 ereignete sich auf den Feldern Thüringens ein Kapitel Weltgeschichte, die ihren Höhepunkt in der Schlacht bei Jena und Auerstädt fand. So schmerzlich der Untergang der deutschen Kleinstaaten und Preußens durch Napoleon war, er machte den Weg frei zur nationalen Erhebung im Jahre 1813.

Im Jahr 1848, als das deutsche Volk seinen Kampf um Einheit und Freiheit führte, feierte die Bevölkerung die Revolution. Der Eisenberger Bürger Carl Spahn musste wegen seiner politischen Gesinnung in die Schweiz flüchten. Dort lernte er die Herstellung von Etuis kennen. Weil diese Produktion in Thüringen noch unbekannt war und aufgrund seiner Kenntnis hierüber wurde er vom Herzog begnadigt.

Ein weiterer weltbekannter Fabrikationszweig wurde 1820 mit dem Piano- und Flügelbau eingeführt. Außer der Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren und hübscher Porzellanservices lebte ein Teil der Eisenberger Bevölkerung seit Ende des 19. Jahrhunderts vom Klavierbau. Zahlreiche Zulieferer für die Gussplatten, besondere Leder oder auch die Schutzhüllen der Instrumente bestimmten das Bild der Handwerksbetriebe und Fabriken in der Stadt. Eisenberg und der Pianobau wurden zu einem weltweiten Begriff.

Um das Jahr 1868 zählte Eisenberg ca. 5100 Einwohner. Der Ort war ein bescheidenes Ackerbaustädtchen, mitten in der Stadt befanden sich kleine Gärten. Die industrielle Revolution erschwerte es den kleinen Handwerkern, mit ihren geringen Mittel größeren Industrieunternehmen die Stirn zu bieten. Das Herzogtum Sachsen-Altenburg hatte kein entwickeltes Bankwesen, aber der Wunsch, freiwerdende Gelder nutzbringend anzulegen und der Bedarf an günstigen Darlehen war groß.

Und so setzten sich zu Beginn des Jahres 1868 dreißig Herren an einen Tisch und gründeten die heutige Volksbank Eisenberg.

Häufige Fragen an die Volksbank Eisenberg

Wer steht hinter der Volksbank Eisenberg?

Zunächst einmal die Menschen, die dort arbeiten. Wir sind Banker mit Leib und Seele, aber wir geben unser Gewissen nicht am Banktresor ab. Die Volksbank Eisenberg ist eine Genossenschaftsbank, die mehr als 3.000 Menschen aus Eisenberg und Umgebung gehört.

Wie sicher ist mein Geld bei Ihnen?

Sehr sicher. Die Volksbank Eisenberg ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung GmbH und der zusätzlichen freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen.

Beide haben die Aufgabe, drohende oder bestehende wirtschaftliche Schwierigkeiten bei den ihnen angeschlossenen Banken abzuwenden oder zu beheben. Hierdurch werden die Insolvenz einer angeschlossenen Bank und damit auch ein Entschädigungsfall vermieden. Die BVR Institutssicherung GmbH erfüllt in diesem Zusammenhang die gesetzlichen Entschädigungsansprüche der Einleger nach Maßgabe des Einlagensicherungsgesetzes. Über diesen gesetzlichen Schutz hinaus schützt die Sicherungseinrichtung des BVR zusätzlich alle Kundeneinlagen. Seit Bestehen der Sicherungseinrichtung und somit seit mehr als 80 Jahren hat es keine Insolvenz einer angeschlossenen Bank gegeben, so dass noch nie ein Einleger entschädigt werden musste.

Hat die Bank in der Finanzkrise Schaden davon getragen?

Nein, im Gegenteil. Die Jahre 2008 und 2009 waren die wirtschaftlich besten Jahre der Volksbank Eisenberg. Wir machen seit eh und je nur solide, konservative Geschäfte, die frei sind von Spekulationen.

Sie haben noch Fragen? Wir die Antworten.

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