Generalversammlung 2017

10.06.2017

Mit ihrer diesjährigen Generalversammlung im Rittergut Nickelsdorf schloss die Volksbank Eisenberg das Geschäftsjahr 2016 erfolgreich ab. Die Bilanzsumme erreichte die 400-Mio. EUR Marke bei einer komfortablen Eigenkapitalsituation in Höhe von 33 Mio. EUR. Somit bleibt die Volksbank ein zuverlässiger Partner für die Region. 

    Mitglieder und Kunden der Volksbank Eisenberg feiern das Sommerfest auf dem Rittergut Nickelsdorf. (Foto: © Arlene Knipper-Berg)

    Generalversammlung und Sommerfest der Volksbank Eisenberg

    Vergangenen Freitag (09.06.) feierte die Volksbank Eisenberg ihr Sommerfest und beendete gleichzeitig das erfolgreiche Geschäftsjahr 2016. Insgesamt waren 600 Mitglieder und Kunden ins Rittergut Nickelsdorf gekommen, um sich über das letzte Geschäftsjahr zu informieren und die positiven Ergebnisse im Anschluss an die Versammlung zu feiern. Die Bilanzsumme wuchs um 6% auf nun mehr 400 Mio. EUR. Wachstumsträger für das Kundengeschäft war vor allem das auf 108 Mio. EUR gestiegene Kreditvolumen, was vornehmlich auf den starken Zuwachs im Immobilienbereich zurückzuführen ist. Aufsichtsrat und Vorstand zeigten sich zufrieden mit den Entwicklungen im vergangenen Jahr. Das Resümee des Vorstandsvorsitzenden Klaus Euler fällt positiv aus: „Die Volksbank verzeichnet in einem für Banken schwierigen Umfeld auch in 2016 weiterhin ein solidesWachstum bei einer risikoarmen Geschäftspolitik.“

    Der Zinsüberschuss war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 erwartungsgemäß mit rund 7,2 Mio. EUR um 4% rückläufig. Ursächlich für diese Entwicklung war die Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), während der Provisionsüberschuss um 9% auf 2,3 Mio. EUR gesteigert werden konnte. Dank dieser Erfolgszahlen sieht sich die Volksbank Eisenberg auch in Zukunft in einer starken Position, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als zuverlässiger Partner für die regionale Wirtschaft nachzukommen und gleichzeitig die Nähe zu ihren Kunden zu pflegen. Der Erfolg ist besonders hoch anzurechnen, betrachtet man die schwierigen Rahmenbedingungen im Bankenmarkt. „Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich unsere Bank erfolgreich in einer Branche behaupten konnte, die ansonsten von Mitarbeiterabbau und Zweigstellenschließungen dominiert wird“ bewertet Euler das vergangene Geschäftsjahr. “Durch die politisch verursachte Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank ist der Preis für Geld außer Kraft gesetzt worden, sodass die Haupteinnahmequelle des Bankensektors – nämlich die Zinsmarge – nahezu weggefallen ist.“ erläutert Euler. Zudem haben mittelständische Unternehmen und damit auch die Volksbank mit den umfangreichen Regulierungen der EU-Politik zu kämpfen.

    Euler rechnet aufgrund der politischen Interventionen in den Geldpreis durch die Europäische Zentralbank für die kommenden Jahre mit einem niedrigeren Ergebnis. Zuversichtlich stimmt ihn dagegen die komfortable Eigenkapitalsituation der Volksbank von mittlerweile rund 33 Mio. Euro. „Wir erfüllen die in 2019 gefordert Eigenkapitalnorm bereits heute um das Doppelte“ ergänzt Euler. Durch eine wachstumsorientierte und risikobewusste Geschäftspolitik werden wir die Selbständigkeit und Unabhängigkeit der Bank vor Ort weiter sichern. Ausfluss der soliden Geschäftspolitik ist trotz Negativzinsen die jährliche Dividende in Höhe von 1,50% für die Teilhaber der Volksbank.

    Vorstandswechsel in der Volksbank Eisenberg

    Zudem waren personelle Veränderungen zum 1. Juni 2017 Inhalt der Generalversammlung. Das langjährige Vorstandsmitglied, Renate Weber, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Katrin Spindler, bisher Prokuristin, rückte als Marktvorstand an die Spitze der Volksbank auf. Sie unterstützt damit den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Klaus Euler. 2003 stieß sie als Mitarbeiterin im Zentralen Vertrieb zur Volksbank. Nur zehn Jahre später übernahm sie die Leitung der Bereiche Vertrieb, Vorstandsstab und Betriebsorganisation und ist seitdem auch Teil des Management-Zirkels der Bank. Gleichzeitig wurde das ehemalige Vorstandsmitglied Renate Weber durch die Generalversammlung in den Aufsichtsrat der Volksbank berufen. Sie bleibt damit der Bank mit ihrer Erfahrung und Expertise aus 25 Jahren Unternehmenszugehörigkeit erhalten.

    Nach der Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats durch die Mitgliederversammlung ging die Veranstaltung über in den lockeren Teil des Abends. Bei Bratwurst und Thüringer Blechkuchen feierten die Mitglieder und Kunden gemeinsam mit ihrer Bank über das ganze Rittergut verstreut. Für musikalische Leckerbissen sorgte erstmals das Vater-Sohn-Duo „Peter Kick und Bono Fox“. Aufmerksamkeit bei den jüngeren Gästen erregte außerdem „Radieschenfieber“ mit seinem Figurentheater im Zirkus MUKS, von dessen Miniaturmanege auch einige ältere Zuschauer angezogen wurden.

     

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