Ungewöhnlicher Start in die Bankausbildung

24.08.2018

Die neuen Auszubildenden der Volksbank Eisenberg starten mit einem vierwöchigen Landwirtschaftspraktikum ins Berufsleben und erfahren dort, was körperlich anstrengende Arbeit bedeutet. 

    Ungewöhnlicher Start in die Bankausbildung

    Noch ehe Carmen Kresse (21 Jahre), Niklas Geißler (18 ) und Clarissa Sieler (17) dem ersten Bankkunden gegenüberstehen, haben die Nachwuchsbanker gelernt, mit Schubkarre, Mistgabel und Schaufel umzugehen. Die drei neuen Auszubildenden der Volksbank Eisenberg starteten zum 1. August traditionell mit einem vierwöchigen Praktikum auf dem Bauernhof in ihre Bankausbildung. Bei der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen öffnete sich den drei jungen Menschen, die allesamt aus unserer Region stammen, eine Tür zu einer völlig anderen Welt, die sie sonst vermutlich nie kennengelernt hätten.

    Pünktlich 7.00 Uhr beginnt für die Drei der Tag auf dem Etzdorfer Hof. Dann müssen zuerst die Pferde auf die Weide gebracht werden. Im Anschluss heißt es Ställe ausmisten und schubkarrenweise Heu und Stroh durch die langen Boxengänge fahren. "Das geht ganz schön an die Kraftreserven.", weiß Carmen Kresse zu berichten. Auch Unkraut jäten und den Hof kehren gehören zu den täglichen Arbeiten, die der angehende Banknachwuchs während der Hofwochen verrichtet. Der Umgang mit den Tieren, die Arbeit an der frischen Luft bei hochsommerlichen Temperaturen sowie die ungewohnt körperlich anstrengende Arbeit verlangt den drei angehenden Volksbankern einiges ab. So hatten sich alle drei ihren Ausbildungsstart in der Bank nicht vorgestellt. Doch die drei angehenden Bankkaufleute haben sich von der Tatsache, die ersten Wochen im Stall zu verbringen, dennoch nicht abschrecken lassen. Sie nahmen die Herausforderung an und entwickeln von Tag zu Tag mehr Freude an der Arbeit. „Es ist schon etwas ganz Besonderes. Wir lernen uns hier unter völlig anderen Umständen kennen und lernen, im Team zusammen zu arbeiten.“, sagt Niklas, der bisher nur Kontakt zu Katzen und Hunden hatte. „Man sieht, was Landwirte wirklich Tag für Tag leisten, um Geld zu verdienen. Davor habe ich großen Respekt.“ ergänzt Clarissa.

    Genau diese Effekte, möchte das Kreditinstitut bei den jungen Leuten erzielen. „Wir finden es wichtig, dass unser Banknachwuchs am Beginn der Ausbildung bewusst körperliche Arbeit kennen und wertschätzen lernt“, sagt Katrin Spindler, Vorstand der Volksbank Eisenberg. „Wir schärfen damit den Blick der Jugendlichen auf Arbeitswelten und Bedürfnisse unserer Kunden. Wer weiß, wie hart unsere Kunden für ihr Geld arbeiten, wird auch verantwortungsvoll damit umgehen.“

    Dass sich die drei angehenden Banker noch kurzfristig umentscheiden und eine Ausbildung zum Landwirt beginnen, ist ausgeschlossen. Alle drei fiebern nun ihren ersten Arbeitstagen in der Volksbank entgegen. „Ich bin jetzt viel zu neugierig auf die neuen Aufgaben und freue mich richtig auf die Arbeit in der Bank.“ bekräftigt Carmen. Von den Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahres haben sie bereits zum Begrüßungstag in der Volksbank erfahren, wie vielseitig und anspruchsvoll ihre Ausbildung sein wird. Der Banknachwuchs wird in allen Bereichen der Bank ausgebildet: im Servicecenter, in der Kundenberatung, im Kreditbereich und auch in der Marketing-Abteilung. Sowohl den intensiven Umgang mit Kunden als auch vielfältige administrative Tätigkeiten des Bankgeschäftes werden Carmen, Clarissa und Niklas in ihren drei Ausbildungsjahren lernen. Im zweiten Lehrjahr leiten die Auszubildenden dann sogar eigenständig die regionalen Geschäftsstellen der Volksbank Eisenberg und lernen so früh, Verantwortung zu tragen.

    Bewerbungen für 2019
    Wer Interesse hat, kann jederzeit im Rahmen eines Praktikums in den Beruf der Bankkauffrau bzw. des Bankkaufmanns hineinschnuppern. Bis 31. November läuft außerdem noch die Bewerbungsfrist für den Ausbildungsbeginn im Sommer 2019. Informationen zur Ausbildung gibt´s hier.

    oder gehen sie nach oben zum Seitenanfang

    Mehr Informationen